Gesellschaft für Geschichte des Branntweins e.V.

Einleitungstext

Eine Arbeitsgruppe der Gesellschaft für Geschichte des Branntweins e.V. (GGBW) widmet sich den Alkohol- und Spirituosenmuseen. Wir haben den Begriff „Branntweinmuseen“ gewählt, da wir auch Ausstellungshäuser, die sich nicht der Spirituose, sondern dem Bioethanol als Kraftstoff oder Alkohol für medizinische, kosmetische oder technische Zwecke widmen, einbeziehen wollen. „Branntwein“ ist der historische Begriff für jeden destillierten Ethylalkohol mit der chemischen Summenformel C2H5OH.

Im Folgenden klassifizieren wir als „Museum“ gemeinnützige Einrichtungen, die von kommunalen Trägern oder unabhängigen Fördervereinen betrieben werden und alle Standards eines Museums erfüllen: Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen, Vermitteln. Unter dieser Rubrik werden wir auch Museen vorstellen, die lediglich einzelne Abteilungen der Destillation, der Spirituosenherstellung o.ä. widmen.

Als „Betriebsmuseen“ benennen wir Einrichtungen, die alle Standards eines Museums erfüllen, aber von Unternehmen aufgebaut wurden und betrieben werden, egal, ob sie sich einzelnen Spirituosenmarken widmen oder der Geschichte der Destillation im Allgemeinen.

Unter dem Begriff „Sammlungen“ fassen wir jene Einrichtungen zusammen, in denen Forschung und Vermitteln nicht im Zentrum stehen. Dieses ist bei reinen Sammlungen z.B. von historischen Brenngeräten oder Equipment zur Spirituosen- und Likörherstellung der Fall, die z.B. zur Ausschmückung von Produktions- und Verkaufsräumen dienen.

Arbeiten Sie in einem Branntweinmuseum oder haben Sie gerade eines besucht, das Sie begeistert hat? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir unser Verzeichnis weiterwachsen lassen können. Am Ende wollen wir mit Ihnen gemeinsam eine Karte deutscher, schließlich europäischer Branntweinmuseen erstellen.

Ansprechpartner für die Arbeitsgruppe „Branntweinmuseen“ sind das GGBW-Gründungsmitglied Kurt Sartorius, der selbst das Schwäbische Schnapsmuseum in Bönnigheim betreut und Vorstandsmitglied Wiebke Künnemann.